erfülltsein PODCAST #084:
Bei sich bleiben, wenn du dich für Andere verantwortlich fühlst

Und: Warum du nicht für andere verantwortlich bist

84 Bei sich bleiben
​17. September 2019

Heute geht es um das Thema: bei sich bleiben! Vor allem dann, wenn du glaubst, für die Gefühle von Anderen verantwortlich verantwortlich zu sein oder dass es deine Aufgabe ist, andere glücklich oder eben zumindest nicht traurig bzw. wütend zu machen.

Dieses Gefühl, es sei unsere Verantwortung, dafür zu sorgen, dass Andere glücklich sind, sehe ich bei meinen Coaching-Kundinnen immer wieder. Häufig wurde dies durch verschiedene Situationen in der Kindheit gelernt.

In der heutigen Episode möchte ich daher aufzeigen, warum du eben genau nicht verantwortlich für die Gefühle von anderen bist und auch überhaupt nicht sein kannst.

Viel Freude beim Anhören! 

Warum es nicht deine Aufgabe ist, Andere glücklich zu machen und wieso du für die Gefühle Anderer gar nicht verantwortlich sein kannst... Jetzt im neuen erfülltSEIN Podcast mit Britta Kimpel

Click to Tweet

#084 - Bei sich bleiben, wenn du dich für Andere verantwortlich fühlst

Um den Podcast direkt hier anhören zu können, musst du aus gesetzlichen Gründen zuerst Cookies auf meiner Seite akzeptieren (entweder über den Banner unten oder auf der Datenschutzseite). Du kannst den Podcast aber auch jederzeit auf iTunes anhören (Button unten), auf Android abonnieren (Button unten) oder du findest ihn auch auf YouTube, Spotify und direkt beim Podcast-Host.

Links aus der Episode

Wenn dir die Episode gefallen hat, diskutiere im Kommentarfeld unter dem Beitrag mit.

Lass mich wissen, was dich inspiriert hat und was du aus dieser Episode mitnimmst.

Ich freu mich auf einen spannenden Austausch und auf unsere gemeinsame Reise in ein erfüllteres und zufriedeneres Leben!

Deine Britta Kimpel

Abonnier den Podcast ausserdem auch auf deinem Podcast-Player und melde dich für meinen Newsletter an. So erfährst du immer als erstes, wenn es etwas Neues gibt.

TEIL DEN ARTIKEL IN DEINEN SOZIALEN NETZWERKEN

Pin den Artikel auf Pinterest

Bei sich bleiben
Bei sich bleiben
Bei sich bleiben
Bei sich bleiben
Bei sich bleiben
Bei sich bleiben

Über Britta Kimpel

Britta Kimpel Administrator
Britta ist Psychologin, Coach für mehr Erfüllung im Leben & Business, sowie Yoga- und Embodimentlehrerin. Ihre Arbeit richtet sich an Menschen, die eigentlich schon alles haben, und sich trotzdem manchmal innerlich leer fühlen. Mit verschiedenen Angeboten (Coaching, Online-Kurse, Podcast, uvm.) unterstützt sie sie dabei, genau das wieder zu finden, was ihnen fehlt: die Verbindung zu sich selbst! So können sie dann ein wirklich erfülltes und zufriedenes Leben im Einklang mit ihrer Seele gestalten.

Das könnte dich auch interessieren

  • Ilona sagt:

    Hallo liebe Britta!
    Ich freue mich, dass ich gerade deine Seite mit den Podcasts entdeckt habe. Schön, dass du diese kostenlos zur Verfügung stellst und somit viele Menschen lernen und wachsen können!
    Jetzt zu meiner Frage. Wenn ich etwas verstehen will und komplett nachvollziehen, dann denke ich oft quer. In diesem Fall ist es so, dass es für mich schwer nachvollziehbar ist, gar nichts mit den Gefühlen anderer Menschen zu tun zu haben. Ich hatte den Gedanken, dass es auch schade wäre, da man ja anderen auch sehr schöne Gefühle bescheren kann. Und wenn ich jemandem eine Freude bereiten kann, müsste es doch im Umkehrschluss auch möglich sein, ihn traurig oder wütend zu machen. Wo kommen Gefühle denn her, wenn sie nicht von Außen beeinflusst werden??
    Deine Erklärung zu dem anderen Kommentar hat mir schon etwas geholfen, doch es fehlt irgendwie noch ein Puzzleteilchen zum Verständnis.
    Vielleicht hast du ja eine spontane Idee.

    Allerliebste Grüße!

    • Britta Kimpel sagt:

      Hallo liebe Ilona

      Vielen Dank für deine schöne Nachricht und das Feedback zu meinen Podcasts 🙂 Ich würde es so sagen: du kannst dazu beitragen, wie andere sich fühlen – aber du bist nicht verantwortlich. Weder für die sog. guten, noch die sog. schlechten Gefühle.
      Vielleicht kennst du ja so Situationen, wo eine Person einfach in ihrer Wut oder schlechten Laune ist… und jeder deiner Versuche, die Person aufzumuntern oder ihr was Gutes zu tun, scheitert. In dem Moment ist es eben wichtig, dass du dich nicht dafür verantwortlich fühlst, wie die Person sich fühlt. Ja, natürlich kannst du positiv dazu beitragen und dein Bestes geben: aber am Ende ist es nicht in deiner Hand, wie eine Person sich fühlt oder fühlen will.
      Die meisten halten es aber nicht aus, wenn die andere Person sich nicht aufmuntern lässt, und beziehen es dann auf sich. Das wäre dann nicht so gut.
      Hoffe, das macht Sinn?

      Alles Liebe
      Britta

  • Jackie sagt:

    Liebste Britta, herzlichen Dank für diesen wundervollen Podcast mal wieder. Selbst Titel die mich nicht direkt ansprechen weil ich mich nicht (mehr) mit ihnen identifiziere bereichern mich immer unheimlich. Denn es ist trotzdem immer so viel Inspirierendes dabei. So auch in diesem podcast!

    Dazu habe ich zwei Fragen:

    Ich weiß dass ich nicht für die Emotionen anderer Menschen verantwortlich bin, und ziehe mir den Schuh nicht mehr vollkommen an, aber dennoch nehme ich in meinem Geist den Gedanken nach diesem Gedanken war, der lautet „ich möchte aber nicht der Auslöser für andere Menschen Emotionen sein“. (Obwohl ich weiß dass es gut und wertvoll ist zu spiegeln.)

    Was sag ich zu jemandem, der mir an den Kopf wirft „na gut, du bist vielleicht nicht verantwortlich dass ich diese Emotionen in mir trage, aber du bist dafür verantwortlich dass sie rauskommt.“

    (So wieder der Anrempler dafür verantwortlich ist, dass er den Kaffeebecherträger angerempelt hat.)

    Jemand der gerade so in seiner Emotion gefangen ist und der Meinung ist, dass ich dafür verantwortlich bin, oder meinetwegen der Auslöser bin, verliert sich dennoch in diesem Gedanken, dass ich es schuld bin und kann mir vorwerfen,dass ich durch mein Verhalten diese Emotion heraus gebracht habe und dadurch dieser jenige jetzt leidet. Was er nicht tun würde wenn ich es nicht zum Vorschein gebracht hätte durch mein Verhalten.

    Dieser jenige ist in dem Moment auch nicht wirklich dankbar dafür dass ich ihm seine Emotionen spiegel.

    Und es gibt auch die Menschen die die Informationen dass sie nicht verantwortlich sind für die Gefühle anderer als Freifahrtschein nutzen mit dem Satz „ ich kann nichts dafür das du jetzt… bist das hast du vorher schon in dir getragen“.

    Hast du dazu noch ein paar Gedanken für mich?
    Ich bin da ganz bei dir aber stelle fest dass ich im Dialog mit anderen da an meine Grenzen komme die zu erklären.

    Meine zweite frage: Was genau machst du an deinem Break-down-day? Das ist eine sehr tolle Idee, die ich gerne auch bei mir einführen würde mir aber grade die Inspiration zur praktischen Umsetzung fehlt wie ein solcher Tag aussehen würde.

    Herzliche Grüße und liebsten Dank falls du zum antworten Zeit findest 🙂

    Lg Jackie

    • Britta Kimpel sagt:

      Hallo Jackie

      Vielen Dank für deine Nachricht und deine Gedanken! Und: dass du dir sogar Podcasts anhörst, bei denen dir der Titel erst mal nicht entspricht 😉

      So, zu deinen Fragen…
      Aus der ersten Frage höre ich raus, dass da immer noch dieser kleine Teil in dir ist, der sich schuldig fühlt… und nur deshalb kann dich jemand mit Vorwürfen diesbezüglich auch treffen (hierzu ist auch der Podcast darüber, nicht alles persönlich zu nehmen, sicher spannend, Episode #48 https://www.brittakimpel.com/nicht-alles-persoenlich-nehmen)

      Ich denke, wichtig ist es, sich zu fragen: habe ich mich absichtlich auf eine Art verhalten, die potenziell verletzen kann? Wollte ich gerade jemandem “einen Denkzettel” verpassen? o.ä. – und dann natürlich den eigenen Anteil anzuschauen. Falls das zutrifft, dann wäre es sehr arrogant, einfach zu sagen: dein Pech, dass die Emotion rauskommt.
      Das wäre im Fall der Metapher so, als hätte ich schlechte Laune und remple alle Leute absichtlich an, weil alle spüren sollen, was in mir vor sich geht.

      Wenn das aber weder bewusst noch unbewusst meine Intention ist und jemand trotzdem mit bestimmten Emotionen auf das reagiert, was ich mache, dann ist es wirklich die Verantwortung der anderen Person. Aus meiner Erfahrung kann ich es dann stehenlassen und ziehe mir eben den Schuh nicht an.
      Falls ich ihn aber eben doch anziehe, und aus mir wiederum Emotionen hochkommen, dann ja auch nur, weil sie in mir sind und ich sie anschauen darf. Dann spiegelt die andere Person ja auch mir nur, was ich noch in mir trage.
      Hoffe, das macht Sinn 😉

      Zum anderen Fall, wenn jemand dir Vorwürfe macht und sich als Opfer von dem, was du tust, ansieht. Mitgefühl haben. Die Opferhaltung ist relativ verbreitet – was aber nicht heisst, dass sie wahr ist 🙂

      Und wg. dem Breakdown-Day. Ich schaue immer traurige Filme, so dass ich so richtig in meine Emotion reinkomme. Andernfalls finde ich das nämlich eher schwierig. Und wenn ich dann in meiner Emotion aus Traurigkeit, Frust, Wut, Einsamkeit und all den Themen, die da so hochschwemmen, drin bin, dann meditiere ich, ich schreibe darüber, ich sitze mit den Gefühlen und nimm sie an und gib ihnen Raum.
      D.h. letztlich nutze ich den Film als “Anrempler”, um das hochzubringen, was in meiner Tasse noch schlummert und nutze dann die Chance, das ganz sanft auszuleeren 🙂

      Hoffe, das hilft!
      Alles Liebe
      Britta

  • >