17. Februar 2026

Spüren und Erlauben: Wie innere Verbindung wirklich wächst

Verbundensein statt Vorsätze

Kein neues Ich

Mit NeuroEmbodiment zurück zu deinem wahren Selbst

Kein neues Ich

In meiner Reihe Verbundensein statt Vorsätze geht es darum, den Blick nach innen zu richten und wieder mehr bei dir selbst anzukommen, anstatt dich an Vorsätzen oder äußeren Zielen zu orientieren.

In den bisherigen Teilen ging es darum, wieder mehr zu spüren und wahrzunehmen, was in dir geschieht und besser zu verstehen, warum Reaktionen oft schneller sind als unser bewusstes Denken.

Heute geht es um etwas, das oft herausfordernd ist: da zu bleiben, wenn sich etwas unangenehm anfühlt. Wenn wir uns wieder mehr mit unserem Körper verbinden, können auch Gefühle auftauchen, die wir lieber nicht fühlen möchten. Druck, Unruhe, Traurigkeit oder Enge. Viele von uns haben gelernt, in solchen Momenten innerlich einen Schritt zurückzugehen. Uns abzulenken, weiterzumachen oder das Gefühl möglichst schnell loszuwerden.

Der Buchausschnitt aus Kein neues Ich, den ich hier mit dir teile, zeigt, dass Verbindung genau dann entsteht, wenn wir dem Raum geben, was sich zeigt. Wenn wir kurz innehalten und bei dem bleiben, was gerade da ist, ohne es direkt verändern zu wollen.

Begleitend findest du eine kurze Praxis, die dich dabei unterstützt, im Jetzt anzukommen und deinen Körper wahrzunehmen. Ohne Ziel. Ohne etwas leisten zu müssen. Einfach, um da zu sein mit dem, was gerade ist.




Aus dem Kapitel "Erlauben: Wie Verbindung durch Annehmen entsteht"

Während Präsenz die Voraussetzung ist, um überhaupt wieder ins Spüren zu kommen, beginnt der eigentliche Weg nach innen erst, wenn wir das annehmen, was ist. Spüren bedeutet, einfach nur da zu sein. Erlauben hingegen geht weiter: Es bedeutet, nicht nur da zu sein, sondern auch da zu bleiben. Denn vieles in uns ist darauf geprägt, innerlich wegzugehen, sobald etwas unangenehm wird.

Beim Erlauben geben wir dem, was in uns auftaucht, Raum. Ohne es zu bewerten. Ohne es kontrollieren oder verändern zu wollen. Hier geht es nicht nur darum, zu spüren, dass Enge im Brustkorb da ist, sondern auch darum, nicht sofort tief durchzuatmen, um sie loszuwerden. Nicht nur zu registrieren, dass Traurigkeit aufsteigt, sondern auch, uns nicht gleich davon abzulenken. Nicht nur wahrzunehmen, dass unser Atem schneller geht, sondern auch, ihn nicht sofort zu beruhigen. Auch wenn es sich ungewohnt, beängstigend oder unangenehm anfühlt.

Für die meisten ist es leicht, Freude zuzulassen. Oder Dankbarkeit. Oder das Gefühl von Weite und Leichtigkeit. Doch wenn ein Druck aufsteigt? Wenn Unsicherheit sich breitmacht? Oder Wut brodelt? Dann machen wir oft zu.

Wir unterdrücken jegliche innere Regung, lenken uns ab, und verlieren uns stattdessen im Denken oder im Tun , weil unser System gelernt hat, uns so zu schützen.

Erlauben beginnt, wenn wir uns öffnen. Für alles, was gerade ist. Für alles, was wir spüren. Für alles, was wir nicht mögen und so gern anders hätten.

Wir lassen zu, dass es sich zeigen darf, einfach weil es ohnehin schon Teil unserer Erfahrung ist. Dieses stille Anerkennen ist eine Grundhaltung, die für NeuroEmbodiment entscheidend ist und die den inneren Boden schafft, auf dem Verbindung entstehen kann.


Moment mit dir

Spüren & Erlauben

Nimm dir einen kurzen Augenblick, um dich selbst zu spüren. Du musst dafür nichts tun und nichts verändern. Nimm einfach wahr, wo dein Körper sich gerade meldet, und richte deine Aufmerksamkeit dorthin.

Vielleicht spürst du ein Kribbeln. Oder einen Kloß im Hals. Einen Druck im Brustkorb. Oder ein flaues Gefühl im Bauch. Bleibe einfach dort und beobachte es. Verändert sich etwas, wenn du nicht gegen dich ankämpfst und dich einfach wahrnimmst?

Manchmal wandelt sich ein Empfinden bereits nach wenigen Atemzügen. Der Kloß wird weicher. Rutscht ein Stück nach unten. Der Druck im Brustkorb wandelt sich in Wärme. Und vielleicht bleibt alles gleich. Auch das ist okay.

Es geht nicht darum, dass etwas passiert, sondern dass du da bist, während es passiert. Bleibe einfach in einem absichtslosen Kontakt mit dir.

Wenn es zu intensiv wird, darfst du natürlich jederzeit zurück ins Außen kommen. Eine kurze Pause, ein Blick in den Raum, ein Atemzug, der dich wieder erdet. Danach kannst du sanft zu dir zurückkehren, wenn es sich stimmig anfühlt.

Du kannst in jedem Moment deines Lebens spüren und erlauben, als Brücke zu dir selbst, um die Verbindung mit dir zu stärken. Du kannst im Supermarkt an der Kasse stehen und spüren, was du in dir spüren kannst und es dann zulassen. Du kannst
beim Zähneputzen spüren und erlauben. Während du mit deinen Kindern spielst oder mit deinem Partner streitest.

Lass es zu etwas werden, das dich wie eine leise Hintergrundmusik begleitet, während du durch deinen Alltag gehst.

So lernst du, präsent zu bleiben, während du lebst.

Wenn dich dieser Input und die Praxis inspirieren und der Ausschnitt etwas in dir bewegt hat, kannst du mein Buch "Kein neues Ich" schon jetzt vorbestellen.

Jede Vorbestellung bedeutet mir sehr viel und hilft gleichzeitig, dass das Buch Menschen erreicht, die genau diese Art von innerem Weg gerade suchen.


Praxiscall - Live & Online

Mit NeuroEmbodiment zurück zu dir

Wie du zur Ruhe kommen und wieder mehr zu dir selbst finden kannst, statt nur im Autopilot zu funktionieren

Kein neues Ich

Buch

Kein neues Ich

Mit NeuroEmbodiment zurück zu deinem wahren Selbst

Ein Buch, das dir nicht sagt, was du tun sollst oder wie du zu sein hast, sondern das dich dabei begleitet, deine eigene Wahrheit zu finden und zu leben.