31. Dezember 2025

Neujahrsvorsätze mal anders: Wie willst du dich im neuen Jahr fühlen?

Verbundensein statt Vorsätze

Kein neues Ich

Mit NeuroEmbodiment zurück zu deinem wahren Selbst

Kein neues Ich

Viele Menschen setzen sich am 1. Januar gute Vorsätze für das neue Jahr. Dabei nehmen wir uns so viel vor und jagen Zielen hinterher, weil wir hoffen, dass unser Leben besser wird, wenn wir sie erreichen. Dass wir erfolgreicher werden. Mehr Anerkennung bekommen. Und dadurch erfüllter und glücklicher sind.

Und doch kennen wir wahrscheinlich alle diesen Moment, in dem wir ein Ziel erreichen und es sich nicht so anfühlt, wie wir es uns erhofft haben. Das gute Gefühl hält nur kurz an, oder es bleibt sogar eine Leere zurück. Und ehe wir uns versehen, rennen wir schon dem nächsten Ziel hinterher.

Genau deshalb habe ich mir für den Jahresanfang etwas Besonderes überlegt.

Unter dem Motto Verbundensein statt Vorsätze möchte ich in den nächsten zwei Monaten bis zum Erscheinen meines Buchs Kein neues Ich kleine Ausschnitte daraus mit dir teilen. Damit will ich dich einladen, kurz innezuhalten und zu spüren, was du brauchst, bevor du dir starre Ziele setzt und hohe Erwartungen an dich selbst richtest.

Der erste Ausschnitt, den ich hier mit dir teile, passt für mich perfekt zu diesem Zeitpunkt im Jahr. Er beschreibt, warum wir oft Zielen hinterherlaufen, die uns gar nicht näher zu dem bringen, was wir uns wirklich wünschen.




Aus dem Kapitel "Leistung statt Lebendigkeit -
Wenn wir nie wirklich ankommen"

Es gibt noch eine weitere vertraute Art, wie wir versuchen, innere Stabilität herzustellen: Wir richten unser Leben auf Ziele aus, die uns Sicherheit versprechen und übersehen dabei, dass wir ihnen oft aus einem Gefühl innerer Leere heraus hinterherlaufen. Wir hoffen, dass wir uns besser fühlen, wenn wir mehr schaffen und schnell weiterkommen. Und so setzen wir uns hohe Ziele. Meistens viele davon. Doch vergessen wir dabei, uns jemals die Frage zu stellen: Warum genau wollen wir eigentlich das, was wir wollen?

Denn bei den meisten Zielen geht es uns nicht um das Ziel selbst. Es geht um das, was wir hoffen, dort zu finden: Vielleicht Sicherheit oder Anerkennung. Vielleicht auch Zugehörigkeit. Oder einfach nur: Erleichterung. Die Hoffnung, dass das innere Getriebensein aufhört, sobald wir ankommen.

Ich hatte als Kind eine Vereinbarung mit mir selbst. Immer wenn ich zu einer Zwillingszahl auf die Uhr schaute, durfte ich mir etwas wünschen. Ich weiß noch, was der erste Impuls war, der immer aufkam: Ich wollte den neuesten Lego-Technik-Baukasten. Die liebte ich. Doch gleichzeitig tauchte jedes Mal dieser leise Gedanke auf: »Was, wenn ich ihn bekomme, aber er mich nicht glücklich macht?« Und so begann ich stattdessen, mir direkt zu wünschen, glücklich zu sein. Und ich vertraute darauf, dass der Lego-Technik-Baukasten schon seinen Weg zu mir finden würde, sollte er zu meinem Glücklichsein beitragen können. Und wenn nicht, dann kommt einfach etwas anderes, das mich direkter zu dem bringt, worum es mir eigentlich ging: mich wirklich glücklich zu fühlen.

Wenn wir nicht mit uns verbunden sind, richten wir unsere Ziele jedoch meistens nicht an dem aus, wonach wir uns wirklich sehnen. »Glücklich sein« steht selten auf unserer To-do-Liste. Stattdessen stehen da der neue Job, die neue Wohnung oder die neue Partnerschaft.

Solche Ziele dienen oft unbewusst nur einem Zweck: einen inneren Mangel zu kompensieren.

Wir fühlen uns leer und glauben, so wie wir sind, nicht genug zu sein. Also richten wir den Blick nach außen, suchen etwas, das die Leere füllt, und hoffen, dass unsere Ziele uns geben, was wir uns wirklich wünschen: das Gefühl, endlich angekommen zu sein. Wir sehnen uns danach, nichts mehr tun zu müssen und einfach lebendig sein zu dürfen.


Mit diesem Ausschnitt aus meinem Buch möchte ich dich zu einem anderen Blick auf den Jahresanfang einladen:
Weg von Vorsätzen und Leistungsdruck.
Zurück zu Verbundenheit und Mitgefühl für dich selbst.

Und dafür habe ich eine kleine Inspiration, die dich vielleicht sanfter in dieses Jahr hineinbegleitet: eine To-Be-Liste statt strenger Vorsätze oder To-Do-Listen.

Inspiration

Erstelle deine To-Be-Liste

Beim Erstellen einer To-Be-Liste geht es nicht um Ziele, Pläne oder Ergebnisse. Es geht um dein inneres Erleben. Um die Frage, wie du dich fühlen möchtest, während dein Leben sich entfaltet.

Sie ist eine stille Orientierung, die dich im Alltag immer wieder daran erinnern kann, bei dir zu bleiben und dich mehr auf dein Sein, anstatt auf dein Tun zu konzentrieren.

So kannst du eine To-Be-Liste für dich erstellen:

Nimm dir einen Moment Zeit und setz dich ruhig hin. Atme ein paar Mal bewusst ein und aus. Wenn es sich stimmig anfühlt, schließe deine Augen und spüre, wie dein Körper da ist.

Dann lass diese Fragen in dir wirken, ohne sie mental lösen zu wollen:

  • Wie möchte ich mich in diesem Jahr fühlen. Achte darauf, bei welchem Gefühl sich innerlich Weite, Erleichterung oder ein leises Ja zeigt.
  • Welche Qualität darf mich noch mehr durch meinen Alltag begleiten. Präsenz, Ruhe, Verbundenheit, Klarheit oder etwas ganz Eigenes.
  • Wie fühlt es sich körperlich an, wenn ich wirklich bei mir bin. Beobachte, welche Begriffe aus diesem Spüren heraus auftauchen.

Notiere dir drei bis fünf Worte, die während dieses Hinspürens in dir lebendig werden. Diese Worte beschreiben keinen Anspruch. Sie benennen einen inneren Zustand, den du im kommenden Jahr öfter erleben möchtest. Das ist deine To-Be-Liste.

Du kannst sie im Alltag immer wieder zur Hand nehmen.

Wenn Entscheidungen anstehen, frag dich, welche Option dich näher an diese inneren Qualitäten bringt.

Wenn ein Tag sich eng oder schwer anfühlt, halte kurz inne und spüre, was dich heute ein kleines Stück in Richtung dieser Gefühle bewegen könnte.

So wird deine To-Be-Liste zu einer leisen Begleiterin. Sie gibt keine Aufgaben vor, sondern ist eher eine Art innerer Kompass, der dich immer wieder sanft zu dir zurückbringt.

Wenn dich dieser Perspektivwechsel inspiriert und der Ausschnitt etwas in dir bewegt hat, kannst du mein Buch "Kein neues Ich" schon jetzt vorbestellen.

Jede Vorbestellung bedeutet mir sehr viel und hilft gleichzeitig, dass das Buch Menschen erreicht, die genau diese Art von innerem Weg gerade suchen.

Alles Liebe und Happy New Year!


Praxiscall - Live & Online

Mit NeuroEmbodiment zurück zu dir

Wie du zur Ruhe kommen und wieder mehr zu dir selbst finden kannst, statt nur im Autopilot zu funktionieren

Kein neues Ich

Buch

Kein neues Ich

Mit NeuroEmbodiment zurück zu deinem wahren Selbst

Ein Buch, das dir nicht sagt, was du tun sollst oder wie du zu sein hast, sondern das dich dabei begleitet, deine eigene Wahrheit zu finden und zu leben.