Das Wesen der Dualität
Eine geschichte über das Grosse GAnze

Dualität
16. Januar 2019

Das Wesen der Dualität beschreibt eine Geschichte, die sich in den frühen Studientagen Albert Einsteins zugetragen haben soll.


Ein Professor forderte seine Studenten mit folgenden Fragen heraus: "Gibt es das Böse? Hat Gott das Böse erschaffen? Hat Gott alles erschaffen, was existiert?" 

Einer seiner Studenten erwiderte tapfer: „Ja, das hat er!“

„Gott hat also alles erschaffen?“, fragte der Professor.

„Ja, Sir“, antwortete der Student.

Der Professor lächelte. „Wenn Gott alles erschaffen hat, hat Gott auch das Böse erschaffen. Da es das Böse gibt, und wenn wir davon ausgehen, dass man jeden an seinen Taten erkennt, dann ist Gott böse.“

Der Student verstummte und entgegnete nichts mehr. Der Professor prahlte den Anwesenden gegenüber selbstzufrieden damit, wieder einmal bewiesen zu haben, dass der religiöse Glaube ein Mythos sei.

Da hob ein anderer Student die Hand und sagte: „Herr Professor, darf ich Sie etwas fragen?“

„Natürlich“, erwiderte der Mann.

Der Student stand auf und fragte: „Gibt es die Kälte?“

„Was ist das denn für eine Frage! Natürlich gibt es die Kälte. Oder war Ihnen noch nie kalt?“

Die anderen Studenten amüsierten sich über die Frage ihres Kommilitonen.

Der junge Mann aber sprach: „Genau genommen, Sir, existiert die Kälte nicht. Den Gesetzen der Physik zufolge ist das, was wir für Kälte halten, in Wirklichkeit die Abwesenheit von Wärme. Alle Körper oder Objekte, die Energie enthalten oder übertragen, lassen sich studieren, und Wärme sorgt dafür, dass ein Körper oder eine Materie Energie enthält oder überträgt. Der absolute Nullpunkt von minus 273,15 Grad Celsius ist die völlige Abwesenheit von Wärme. Bei dieser Temperatur wird jede Materie träge und reaktionsunfähig. Kälte gibt es nicht. Wir haben uns dieses Wort nur ausgedacht, um zu beschreiben, wie wir uns fühlen, wenn keine Wärme vorhanden ist.“

Der Student schwieg eine Weile, ehe er fortfuhr: „Wie steht es mit der Dunkelheit? Gibt es die Dunkelheit?“

„Selbstverständlich“, gab der Professor ein wenig ungehalten zurück.

Der Student widersprach: „Sir, auch die Dunkelheit gibt es nicht. Dunkelheit ist in Wirklichkeit die Abwesenheit von Licht. Das Licht lässt sich studieren, nicht aber die Dunkelheit. Mit Newtons Prisma kann man das weisse Licht brechen, die Spektralfarben sichtbar machen und die verschiedenen Wellenlängen messen. Die Dunkelheit aber lässt sich nicht messen. Ein einzelner Lichtstrahl kann in die völlige Dunkelheit eindringen und sie erhellen. Wie kann man feststellen, wie dunkel es in einem Raum ist? Indem man misst, wie viel Licht vorhanden ist, nicht wahr? Mit dem Begriff Dunkelheit beschreibt der Mensch, was geschieht, wenn kein Licht vorhanden ist.“

Der Professor konnte den jungen Mann nur noch anstarren, der daraufhin fragte: „Gibt es das Böse, Sir?“

Unsicher geworden erwiderte der Professor: „Natürlich, das sagte ich bereits. Wir sehen es jeden Tag. Wir sehen es in den tagtäglichen Beispielen der Unmenschlichkeiten, zu denen der Mensch fähig ist. Wir sehen es in den zahllosen Verbrechen und der Gewalt auf der ganzen Welt. All dies sind reine Manifestationen des Bösen.“

Worauf der Student erwiderte: „Sir, das Böse existiert nicht. Oder zumindest nicht unabhängig. Es ist einfach die relative Abwesenheit Gottes. Es ist wie Dunkelheit und Kälte nur ein Wort, das sich die Menschen ausgedacht haben, um die Abwesenheit Gottes zu beschreiben. Gott hat das Böse nicht geschaffen. Das, was wir als böse bezeichnen, ist die Folge dessen, dass ein Mensch nicht um die Gegenwart der göttlichen Liebe in seinem Herzen weiss. Es ist wie die Kälte, die kommt, wenn die Wärme fehlt. Oder die Dunkelheit, die kommt, wenn das Licht fehlt.“

Der Professor setzte sich.


Quelle: Mein Seelenauftrag: Die Essenz spiritueller Psychologie *) von Ron Hulnick


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Über Britta Kimpel

Britta Kimpel Administrator
Britta ist die Gründerin von tiefer, langsamer & näher. Die Vision der Psychologin, Yogalehrerin & Coach ist es, dass wir uns von unserer höher-schneller-weiter-Mentalität verabschieden und stattdessen wieder mehr Tiefe & Lebenssinn finden, langsamer & achtsamer werden und uns selbst wieder näher kommen.


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