Warum du deine Werte bestimmen solltest

27. Februar 2018

Wenn wir unsere Werte bestimmen und sie uns bewusst machen, haben wir die Chance, stimmigere Entscheidungen zu treffen und sparen Energie. Sie zeigen dir quasi den Weg und lenken dich, so dass du dir das Leben erschaffen kannst, das du dir wünschst.

Episode 8

Dauer: 32 Minuten

Im Leben sind wir uns häufig nicht unserer Werte oder inneren Einstellungen bewusst. Das führt unter Umständen dazu, dass wir Entscheidungen treffen, die nicht im Einklang mit unseren Werten sind, was dann immer Energie kostet und anstrengend ist.

Erst, wenn wir uns unsere Werte bewusst machen, können wir gezielt den Fokus mehr darauf legen, unsere Ziele und Tätigkeiten im Leben an unseren inneren Werten auszurichten. Das gibt unserem gesamten Leben mehr Tiefe und mehr Sinn...


In dieser Episode geht es darum, uns anzuschauen,

  • welchen Wert wir den Dingen in unserem Leben geben 
  • wie wir verschiedene Facetten in unserem Leben priorisieren.
  • wie wir mehr Klarheit darüber finden, was unsere Werte und Ziele im Leben sind
  • wie wir diese priorisieren können
Alles Liebe und viel Spaß beim Anhören,
Britta

In der Episode erwähnte Links

  • Simon Sinek: Starte mit dem Warum. Buch und TEDTalk

Zusammenfassung der Episode

Werte & Währungen

Werte sind meistens Massstäbe, die wir entweder von anderen übernehmen oder uns selbst für verschiedene Bereiche auferlegen. Wir geben den Dingen in unserem Leben unterschiedliche Werte und so priorisieren wir die verschiedenen Facetten unseres Lebens.

Meistens drücken wir in der heutigen Zeit einen Wert durch Geld aus und machen viele Entscheidungen im Leben davon abhängig, ob sie uns Geld kosten oder Geld bringen. Jedoch gibt es auch andere "Währungen", mit denen wir Dingen einen Wert zuschreiben können.

Zum Beispiel kann eine "Währung" die (Lebens-)Energie sein. Mit Energie als Hauptwährung ist nicht mehr die Frage relevant, ob etwas Geld kostet oder einbringt, sondern die Frage, ob etwas Energie raubt oder uns energetisiert, rückt in den Mittelpunkt.

Der Fokus ist hier eher auf unser inneres Wohlbefinden ausgelegt, als auf äussere Gewinne. Dies kann in Entscheidungsprozessen dazu führen, dass wir vielleicht sogar mehr finanzielle Mittel aufbringen (oder auf Geld verzichten), wenn es uns darin unterstützt, unser Energieniveau hoch zu halten.

Konkret kann das heissen: wenn wir uns am Geld orientieren, bleiben wir vielleicht in einem Job, der eben viel Geld einbringt - selbst dann, wenn er uns Energie (und damit ein Stück unserer Gesundheit) raubt.

Wenn wir aber anfangen, nicht mehr das Geld an sich als Massstab oder Währung zu sehen, entscheiden wir uns vielleicht stattdessen lieber dafür, einen Job anzunehmen, bei dem wir weniger Geld verdienen, der uns aber mehr Spass macht und uns damit energetisiert.

Die einzige Frage ist es, was geben wir mehr Wert: dem Geld oder der (Lebens-)Energie?


Endziele vs. Mittel-zum-Zweck-Ziele 

Um sich mit der Frage nach einer persönlichen Währung auseinander zu setzen, kann es relevant sein, zu überprüfen, was das Endziel ist (oder auch der höhere Wert) und was nur Mittel zum Zweck ist.

Wir haben häufig den Wunsch nach mehr Geld. Geld ist jedoch immer Mittel zum Zweck. Wir wünschen uns das Geld nicht des Geldes willen, sondern weil wir die Idee haben, dass wir gewisse Dinge erst dann erreichen können, wenn wir genügend Geld haben.

Dabei ist aber der tiefere Wunsch eben nicht das Geld an sich, sondern der Wunsch dahinter. Wenn wir uns das Geld beispielsweise dafür wünschen, um in der Welt etwas bewirken zu können... dann können wir schauen, ob es statt dem Mittel zum Zweck Geld nicht vielleicht auch einen anderen Weg gibt, um etwas in der Welt zu bewirken - ohne dass wir dafür wahnsinnig viel Geld bräuchten.

Für jedes unserer Endziele gibt es verschiedene Wege oder Mittel zum Zweck, um die Endziele zu erreichen. Zu häufig versteifen wir uns jedoch auf nur einen dieser Wege und vergessen dann, auch mal nach links und rechts zu schauen und andere Wege zu finden.


Starte mit dem Warum - von Simon Sinek

Simon Sinek hat ein Modell für Verkaufsförderung erarbeitet, was sehr gut auf alle Lebensbereiche angewendet werden kann.

Die Kernaussage ist, dass wir uns häufig zu viele Gedanken über das WAS machen. Zum Beispiel: was brauchen wir, was wollen wir oder was wir tun. Die wenigsten Menschen jedoch überlegen: WARUM brauchen wir etwas, warum wollen wir etwas oder warum machen wir etwas.

Simon Sinek beschreibt einen Weg sich Ziele zu setzen, die das Endziel, das WARUM (nicht das Mittel zum Zweck, das WIE oder WAS) in den Mittelpunkt rücken, indem du mit dem Warum anfängst. Mit dem tatsächlichen Wert hinter dem Wunsch. Im nächsten Schritt kannst du dann überlegen, WIE du eine Sache angehst und oder WAS du tust und bist so wesentlich freier in seinen Möglichkeiten.

Wenn das Warum bekannt ist und unsere Handlungen im Einklang mit diesem Warum sind, bekommt alles eine tiefere Bedeutung. Die Handlungen stehen in Verbindung mit einem selbst und das Tun wird sinnvoll und erfüllend.


Empfehlung, um dein Leben mehr an deinen Werten auszurichten

Schritt 1: Klarheit finden (Soll-Zustand)
  • Schreib - ohne zu überlegen - alles auf, was dir im Leben wichtig ist
  • Finde so ca. 5- 10 deiner Grundwerte
  • Wichtig: Geld ist immer nur ein "Mittel-zum-Zweck"-Ziel, nie das Endziel.


Schritt 2: Terminkalender analysieren (Ist-Zustand)
  • Nimm dann deinen Terminkalender der letzten 4 Wochen
  • Analysiere, wie viel Zeit du für welche Dinge in deinem Leben hattest
  • Überprüf, ob das in Einklang ist mit deinen Werten... wenn dein Wert z.B. Zeit mit der Familie zu haben ist, dann schau, wie viel Zeit du dir für deine Familie genommen hast


Schritt 3: Optimieren und Werte & Tätigkeiten in Einklang bringen
  • Überleg dir, welche Tätigkeiten du vielleicht aufgeben und reduzieren kannst, um so mehr Zeit für das zu bekommen, was dir eigentlich wichtig ist

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