Tägliche Kontemplation am Morgen
für einen perfekten Start in den Tag...

Cover zur täglichen Kontemplation am Morgen

4. Januar 2018

Eine Kontemplation in der Art habe ich zum ersten Mal 2016 in meinem Pranayama Teacher Training in Thailand gemacht. Seitdem konnte ich sie immer wieder bei verschiedenen Lehrern in unterschiedlichen Traditionen und in unterschiedlichen Varianten wiederfinden. 

Ich habe hier die Variante zusammengestellt, die die Elemente in der Reihenfolge enthält, in der ich die Kontemplation nun selbst praktiziere. Du kannst jedoch jederzeit für dich noch weitere Themenblöcke mit einbauen, z.B. einen Block darüber, was du an dir selbst liebst, oder was du in der Zukunft manifestieren willst.

Phasen der Kontemplation

Verbindung

Ich beginne die Praxis immer damit, zunächst in ein Gefühl des Verbundenseins einzutauchen. Dabei stelle ich mir eine kleine, goldene Lichtkugel in meinem Herzzentrum vor. Ich visualisiere , wie das Licht nach und nach die Kugel aufbricht und zunächst meinen ganzen Körper erleuchtet. Sobald mein ganzer Körper in dieses goldene Licht getaucht ist, lass ich vor meinem inneren Auge das Bild entstehen, wie das Licht sich im gesamten Universum ausdehnt und mich mit allem verbindet. Aus dieser Verbindung mit dem höheren Bewusstsein heraus, lasse ich dann Fragen aufkommen, auf die ich Antworten suche oder Themen, für die eine Lösung her muss... Mit diesem Teil der Kontemplation gebe ich meine Fragestellungen ab, im Vertrauen darauf, dass sich die Antworten zeigen und offenbaren werden, wenn ich offen in dieser Verbindung bleibe.


Mitgefühl

Der nächste Schritt in meiner Kontemplation ist das Kultivieren von Mitgefühl. Dabei halte ich das Gefühl der vollkommenen Verbundenheit mit allem. Und wenn ich mich mit allem verbunden fühle, dann entsteht auch der ehrliche Wunsch, dass es allen gut gehen mag. Damit ist Mitgefühl für mich die logische Konsequenz aus der Verbindung mit der höheren Kraft.
Ich beginne zunächst mit dem Kultivieren von mehr Mitgefühl für mich selbst... für all die Dinge, die ich tu', denke oder fühle und damit vielleicht nicht ganz im Reinen bin. Im Anschluss dehne ich dann das Mitgefühl aus auf mir nahestehende Menschen, auf neutrale Personen in meinem Umfeld und zuletzt auch auf Personen, die ich vielleicht weniger mag.


LOKAH SAMASTAH SUKHINO BHAVANTU
Mögen alle Wesen frei und glücklich sein.

Dankbarkeit

Im Anschluss an die Praxis des Mitgefühls, folgt ein Teil, in dem ich eine tiefe Dankbarkeit in mir entstehen lasse. Dabei geht es vor allem darum, das Gefühl der Dankbarkeit wirklich in jede einzelne Zelle des Körpers zu bringen, und nicht nur im Kopf oder in den Gedanken zu bleiben. Eine tägliche Dankbarkeitspraxis unterstützt unsere Zufriedenheit im Leben und lenkt unseren Blick mehr auf das, was funktioniert und wo wir schon in Fülle leben... anstatt immer auf den Mangel oder das Negative zu fokussieren.


Vergebung

Die nächste Phase ist der Vergebung gewidmet. Hier kann ich das Buch "Ich vergebe: Der radikale Abschied vom Opferdasein von Colin Tipping wärmstens empfehlen. Darin geht es weniger darum, uns als Opfer der äusseren Umstände oder anderer Menschen zu sehen, sondern zu erkennen, welche Lernerfahrungen und Potenziale in den unschönen Situationen stecken. Dies hilft uns dabei, wieder in die Eigenverantwortung - und schliesslich sogar auch in die Dankbarkeit - zu kommen.
Nicht nur aufs Vergeben ausgelegt, aber von der Idee dahinter das Gleiche, ist das Kinderbuch Ich bin das Licht!: Die kleine Seele spricht mit Gott von Neale Donald Walsch


Visualisation des heutigen Tages

Als letzen Schritt nehme ich mir dann einfach noch ein paar Momente um den vor mir liegenden Tag mit all seinen Terminen und Aufgaben zu visualisieren und mir vorzunehmen, wie ich mich an dem Tag verhalten und fühlen mag und wie ich mit Mitgefühl, Dankbarkeit und einer vergebenden Haltung den Tag meistern will.

Bevor ich die Kontemplation beende gehe ich dann noch mal zurück in das Gefühl der Verbindung vom Beginn und gebe meine Fragestellungen noch einmal ins Universum ab.


Du suchst nach einer Möglichkeit, den Tag mit mehr Fokus und Klarheit zu beginnen? Dann ist die Tägliche Kontemplation für den Morgen von Britta Kimpel auf tiefer, langsamer & näher genau das Richtige für dich!

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Tägliche Kontemplation am Morgen


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Über Britta Kimpel

Britta Kimpel Administrator
Britta ist die Gründerin von tiefer, langsamer & näher. Die Vision der Psychologin, Yogalehrerin & Coach ist es, dass wir uns von unserer höher-schneller-weiter-Mentalität verabschieden und stattdessen wieder mehr Tiefe & Lebenssinn finden, langsamer & achtsamer werden und uns selbst wieder näher kommen.


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