Ein dauerhaft entspanntes Nervensystem zu haben, klingt für einige Menschen nach wie vor erstrebenswert... oder sogar als das Ziel der Arbeit mit dem autonomen Nervensystem. Doch reguliert zu sein, bedeutet eben nicht, immer nur entspannt zu sein...
Podcast
Shownotes
Immer wieder bekomme ich mit, dass einige Menschen ein reguliertes Nervensystem für ein dauerhaft entspanntes Nervensystem halten.
Und diesem Zustand der Dauer-Entspannung dann auch nachjagen.
Das hat die Folge, dass sie sich über sich selbst ärgern, wann immer sie eben nicht entspannt sind. Und am Ende ärgern sie sich noch über ihren Ärger.
Doch genau diese Selbstverurteilung über unsere emotionale Reaktion ist der Grund, warum wir uns noch weiter von einem entspannten oder regulierten Nervensystem entfernen - und das Nervensystem stattdessen noch mehr Stresshormone ausschüttet.
Zu diesem Teufelskreis hat mir eine Podcast-Hörerin eine Frage gestellt mit der Bitte, zu erklären, warum ein reguliertes Nervensystem eben nicht ein dauerhaft entspanntes Nervensystem ist - und wie wir diese Haltung dann auch stärken können. Und genau darum geht es in dieser Episode.
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